Ving Tsun

Ving Tsun gilt als eines der wirkungsvollsten Selbstverteidigungssysteme überhaupt.

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Wong Shun Leung

Wong Shun Leung

Wong Shun Leung wurde am 8. Mai 1935 als ältester Sohn eines Kantonesischen Arztes geboren. Der seinerzeit als Arzt bekannte Mann war schon in seinen jüngsten Jahren fasziniert vom kämpfen.

Da der Vater  Wong Shun Leungs in der lokalen Kung-Fu Szene bekannt war, hatte Wong Shun Leung Gelegenheit, verschiedene Kampfstile kennenzulernen und auszuüben. Schön früh fing Wong Shun Leung an, sich für die Dächer von Wohnhäusern und Parkplätze zu interessieren, wo die Bandenkriege und persönlichen Meinungsverschiedenheiten ausgefochten wurden. Wong lernte schnell das dort geltende Gesetz kennen: “Erst schlagen, dann fragen!” So kam Wong Shun Leung in Kontakt mit Lehrlingen verschiedener Kampfstile, die ihn motivierten, Kung-Fu zu trainieren.

Wong Shun Leung begann mit Tai-Chi Chuan, wurde aber bald mit westlichem Boxen konfrontiert. Im Boxen sah Wong Shun Leung gut praktische Anwendbarkeit und fing an, das zu trainieren. Als Wong Shung Leung seinem damaligen Boxlehrer versehentlich zu hart traf, wurde der ärgerlich und griff ihn ernsthaft an. Wong, aus Mund und Nase blutend, gelang es, seinen Lehrer in die Ecke zu drängen und ihn k.o. zu schlagen. Dadurch verlor WSL den Respekt vor seinem Lehrer und hörte auf zu boxen.

Ving Tsun (Wing Chun) Kung-Fu war damals kaum bekannt und Yip Man war der einzige namhafte Lehrer. Als Wong Shun Leung 17 war, besuchte er einmal die Schule von Yip Man. Wong beobachtete die Lehrlinge beim Chi Sao Training. Diese Bewegungen erschienen ihm im Vergleich mit seinen Boxerfahrungen als sehr unpraktisch, und innerlich lachte er das Ving Tsun (WingChun) aus. Schon bald wurde er von einem Lehrling zu einem Kampf herausgefordert. Schon nach wenigen Sekunden lag der Gegner Wongs auf dem Boden.

Yip Man fragte ihn einigermaßen verdutzt, ob er nicht gegen einen seiner älteren Lehrlinge kämpfen wolle. Wong nahm die Herausforderung an und gewann den Kampf wiederum ohne Probleme. Yip Man sah dies als eine Provokation und kämpfte nun selbst gegen Wong Shun Leung. Wong erinnerte sich an das Vorkommnis mit seinem Boxlehrer und dachte, daß er gegen den 59-jährigen Yip Man leichtes Spiel haben würde. Er wollte ihn mit viel Beinarbeit und schnellen Bewegungen ermüden.

Yip Man aber ging taktisch vor und manövrierte Wong in eine Ecke. Als dieser einen Tritt ausführen wollte, brachte ihn Yip Man aus dem Gleichgewicht. Wong Shun Leung fiel gegen eine Mauer; Yip Man überbrückte die Distanz schnel und machte mit wenigen Schlägen klar, daß er, hätte er es gewollt, Wong schwer hätte verletzen können. Die Körperbeherrschung  und Schnelligkeit von Yip Man überraschten Wong vollkommen und er wusste, daß er seinen Meister gefunden hatte. Am nächsten Tag kämpfte Wong wieder, diesmal gegen Yip Bo Ching, einen der besten Lehrlinge von Yip Man. Yip Bo Ching gewann mühelos. Das überzeugte Wong vollkommen und er wurde offiziell Lehrling von Yip Man. Der damals 60-jährige Yip Man beobachtete den sehr hart trainierenden und ehrgeizigen Wong. Er sagte seinem ältesten Lehrling, Leung Sheung, daß er überzeugt sei, daß Wong innerhalb eines Jahres Ving Tsun (Wing Chun) in Hong Kong bekannt machen würde . Yip Man täuschte sich: Es dauerte kein Jahr, sondern nur drei Monate. Wong Shun Leung wog damals nur 53 Kilo. Er nahm jede Herausforderung an, und ging jedesmals als Gewinner aus dem Kampf hervor. Mit 18 und 19 focht Wong mehr als 60 Kämpfe aus. Wong machte so manchen neidisch und so kam es, daß Menschen dafür bezahlt wurden, daß sie gegen ihn kämpften. Wong hatte es geschafft, daß VT das Gesprächsthema in Hong Kong geworden war. Endlich ein Stil, der wirklich erfolgreich war!

Wong Shun Leung starb am 28. Januar 1997 an den Folgen eines Schlaganfalls. Ein Schock für jeden, der ihn kannte. Er war immer sehr offenherzig. Seine Unterrichtsmethode schien sehr autoritär und traditionell, aber er war immer bereit, seinen Lehrlingen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und ihre Fragen zu beantworten. Auch unterrichtete er, im Gegensatz zu Yip Man, auch Nicht-Chinesen. Wong Shun Leung war ein Schulbeispiel eines Menschen, der eins geworden ist mit seiner Kunst. Er begann als ein begabter Kämpfer und untersuchte die physischen und psychischen Aspekte des Ving Tsun (Wing Chun), und er wurde eins damit. Er war ein Mann, der je nach Bedarf leise oder laut werden konnte. Er kannte seine Grenzen und deshalb auch die Grenzen anderer. Er arbeitete ruhig, entspannt und war in seinem Handeln unerschütterlich. Seine praktische Lebensweise kann man mit einem Schwert vergleichen: Ungefährlich, bis man die messerscharfe Kling fühlt.

 

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